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11.02.2019 – Neue Schutzanzüge für die Floriansjünger

 

Große Freude bei den Feuerwehren: Die Gemeinde Bodenwöhr investiert 200000 Euro in die Sicherheit der Ehrenamtlichen.

 

Bodenwöhr.Die Gemeinde hat tief in die Kasse gegriffen. Nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates sind für alle sechs Freiwilligen Feuerwehr im Gemeindegebiet neue Schutzanzüge angeschafft worden. Zur Übergabe trafen sich die Kommandanten und ihre Stellvertreter der Wehren aus Bodenwöhr, Alten- und Neuenschwand, Erzhäuser, Taxöldern und Pingarten im Bodenwöhrer Gerätehaus.

Hier wurden sie vom neuen Bodenwöhrer Kommandanten Michael Ziegler begrüßt. Er gab einen kurzen Rückblick auf die gemeinsame Beschaffung der neuen Schutzanzüge. 1998 wurden die alten Anzüge „Bayern 2000“ angeschafft, die nun nach 20 Jahren viele Mängel aufweisen, zum Beispiel defekte Reißverschlüsse und Wasserdurchlässigkeit, weil die Imprägnierung nur eine begrenzte Zeit Wirkung hat. Auch durch den Abrieb der reflektierenden Streifen war die Sicherheitswirkung nicht mehr gewährleistet.

Zur weiteren Sicherstellung des persönlichen Unfallschutzes der ehrenamtlich Feuerwehrdienstleistenden des gesamten Gemeindegebietes wurde im Frühjahr 2018 im Gemeinderat der Kauf genehmigt. Im ersten Halbjahr 2018 wurde zur Vorführung von vier Anbietern mit verschiedenen Modell- und Farbvarianten für neue Schutzanzüge eingeladen. Im Anschluss entschied man sich im Kreis der Kommandanten für den Hersteller Fa. Consultiv SB GmbH und den Anzug Typ „Fireliner XRS FB s“ in Rot. Der einstimmige Beschluss der Kommandanten wurde dem Gemeinderat vorgelegt, der dann die Bestellung genehmigte.

Insgesamt wurden 208 Anzüge bestellt, von denen nun 195 ausgeliefert wurden. Die restlichen 13 Anzüge werden heuer noch nachbestellt. Somit sind die Feuerwehren in Bodenwöhr nun wieder für die nächsten 20 Jahre gut ausgerüstet. „Ein großer Dank geht an die Gemeinde, die Gemeinderäte und den Bürgermeister für diese Entscheidung“, sagte Ziegler.

2. Bürgermeister Albert Kriegerbetonte, dass der Gemeinderat einstimmig für die Beschaffung war. Die Anzüge kosteten rund 200.000 Euro und seien für den persönlichen Schutz der Feuerwehrdienstleistenden wichtig. Wenn die Anzüge dann wieder gut 20 Jahre hielten, sei die große Summe zu relativieren. Bei ihren Einsätzen sind sie die Floriansjünger nun bei Tag und Nacht geschützt. „Die Anzüge schützen gegen Wärme und Schmutz, aber nicht gegen Leichtsinn“, mahnte KBM Heinrich Seltl. (tgl)