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05.02.2019 – Feuerwehr Falkenstein - Neue Schutzanzüge für sechs Feuerwehren.

 

Für die Anschaffung investierte die Marktgemeinde rund 120 000 Euro. Jeder Feuerwehrler hat nun einen maßgefertigten Anzug.

 

Falkenstein. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, wurden die sechs Feuerwehren der Marktgemeinde mit 145 neuen Schutzanzügen Modell „Fireliner" der Schweizer Firma Consultiv AG im Wert von je rund 850 Euro ausgestattet. Mit der einheitlichen Schutzbekleidung soll nach den Worten von Kommandant Stefan Reichhart unter anderem die Zusammenarbeit der Feuerwehren intensiviert werden.

Bereits seit geraumer Zeit hatte man sich bei der Stützpunktfeuerwehr Falkenstein in diversen Sitzungen ausgiebig mit der Neukonzeption der persönlichen Schutzausrüstung auseinandergesetzt und Schutzanzüge diverser Hersteller begutachtet. Letztendlich setzte sich das Modell „Fireliner" durch. Dank der Bereitschaft mehrerer Feuerwehren im Landkreis Cham, sich einer Sammelbestellung anzuschließen, konnte ein annehmbarer Preis erzielt werden. Auch der Marktgemeinderat stimmte unisono der Anschaffung zu.

Am Dienstagnachmittag war es dann so weit: Im Beisein von Bürgermeisterin Heike Fries (Falkenstein), Bürgermeister Alois Hamperl (Rettenbach) – seine Gemeinde hatte sich bezüglich der Anschaffung von 20 Schutzanzüge für die Atemschutzgeräteträger an der Sammelstellung beteiligt – und zahlreichen Vertretern der genannten Feuerwehren übergab Dipl. Ing. Textil/Dipl. Wirtschafts. Ing. Martha E. Ernst von der Geschäftsleitung der Consultiv Schutzbekleidung GmbH offiziell die Schutzkleidung. 

 „Uns liegt die Sicherheit der Feuerwehrleute sehr am Herzen. Eine professionelle Ausrüstung gehört unbedingt dazu", freute sich Bürgermeisterin Fries mit den Feuerwehrlern.

Der neue Schutzanzug zeichnet sich neben optimalem Tragekomfort durch Strapazierfähigkeit und hohe Schutzwirkung aus. Er ist sowohl bei Brandeinsätzen als auch für technische Hilfeleistungen bestens geeignet. Größen und Schnitte sind für jeden Aktiven individuell angefertigt, so dass jeder einen optimal sitzenden Schutzanzug im Einsatz trägt.

Von Vorteil für die Einsatzkräfte ist auch, dass sie bei Tag und Nacht mit der rot-gelben Leuchtfarbe weitaus besser für andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen sind. Auch für die Reinigung ist der Schutzanzug von Vorteil: Verschmutzungen durch Brandrauch, -ruß und andere giftige Stoffe sind aufgrund der hellen Oberfläche besser wahrzunehmen. Somit ist eine effektivere Reinigung der Schutzjacken und -hosen gewährleistet. Wie auf Anfrage zu erfahren war, beträgt die Lebensdauer der Schutzkleidung „Fireliner" 18 Jahre. Zudem bietet die Lieferfirma einmal jährlich eine Inspektion an. Bleibt noch zu erwähnen, dass acht Schutzanzüge von staatlicher Seite mit je 300 Euro bezuschusst wurden.